Samstag, 2. Mai 2015

Rutilan über den o Cebiero nach Alto de Poio / Samstag, den 2. Mai

Heute hatten wir unsere schöne Herberge in Ruhe verlassen, und auch unsere Rucksäcke haben Paul-Hans und Alexander dort stehen lassen und mit einem Transportservice zur nächsten Station transportieren lassen. Der Grund für unsere Bequemlichkeit war der bevorstehender Anstieg auf den O Cibiero. Wir wussten aus der Vergangenheit, dass dies eine schwere Etappe werden sollte. Da es wieder mal sehr stark regnete sowie schon 2008, war das in der Tat auch eine sehr lange und anstrengende Etappe. Wir waren froh, dass wir nicht alles tragen mussten.wieder mal war es ein traumhaft schöner Weg allerdings vollkommen verregnet. Als wir oben auf dem Berg ankamen, waren wir schon ziemlich kaputt. Aber es waren diesmal kein Vergleich zu 2008. Wir schauten uns auf dem Berg die kleine Kapelle ,die dort im Angedenken an einem Blutwunder errichtet worden war, an und aßen dort zu Mittag.  Gestärkt ging es dann weiter zu unserem endgültigen Tagesziel. Leider war auch dieser Weg Strecke doch nicht so flach wie wir erhofften. So mussten wir doch noch einige Steigungen überwinden, um dann endlich unser Tagesziel zu erreichen, wie der Name schon sagt Alto de Poio, ist dies der höchste Punkt in der gesamten Etappe.  Unsere Rucksäcke waren wie geplant schon da und so sind hier direkt auch froh dass wir nicht mehr weiterlaufen muss hier eingekehrt. Wir waren sehr erstaunt, dass 2008 noch weitere 10 km gelaufen waren. Dies hätten wir heute nicht mehr geschafft. Leider ist allerdings die ausgesuchte Herberge von heute ein ziemlicher Reinfall und eine ziemlich schmuddelige Bude. Wir freuen uns schon auf morgen weil wir dann in einer schönen Klosteranlage unser Tagesziel erreichen. Wir sind wieder mal sehr stolz dass wir auch dieses Stück erreicht haben. Wir haben heute einige große Höhepunkte geschafft. Wir sind auf dem höchsten Punkt der Etappe, zum anderen haben wir die Hälfte des Weges für dieses Jahr geschafft. Außerdem sind wir hier in Galicien endlich eingetroffen. Und wie es sich gehört für Galicien, sind wir jetzt auch im kompletten Regen. Von nun an dem zählen die Kilometersteine wieder rückwärts bis Santiago de Compostela. Und den letzten Kilometer Stein, den wir heute gesehen hatten, zeigte 144 km. Das wird ein Klacks für uns werden.

Pieros nach Rutilan / Freitag, der 1. Mai

Was für ein Start an diesem Morgen in Pieros!!! Zuerst einmal Nieselregen. Dann mehrere Starts bis wir alle unsere Sachen auch wirklich wieder mitgenommen haben. Ich bin zweimal zurück gelaufen obwohl ich schon unterwegs war und hatte noch Dinge geholt die wir vergessen hatten. Unter anderem auch mein Handy. als wir dann endlich alles beisammen hatten und wir unterwegs waren wollte ich Paul-Hans  und Helmut folgen. Sie hatten circa 5 Minuten Vorsprung. Ich ging sehr schnell doch ich holte sie leider nicht ein. Ich wunderte mich wo sie denn ab geblieben sind. So telefonierte ich Paul Hans an und stellte fest. dass er auf einer anderen Straße war. Ich war in einem Feldweg abgebogen und stand mitten in der Pampa und Paul-hans und Helmut sind der Straße gefolgt. Ich bin dann weiter den Feldweg gegangen weil ich wusste, dass auch dieser Weg nach Villafranca führt. Wie der Zufall so will, sind wir dann wieder an einer Weggabelung zeitgleich aufeinander getroffen und die Welt war wieder in Ordnung. In Villafranca sind wir dann eingekehrt und hatten uns erst mal eine Stärkung gegönnt. Die Wirtin meinte es sehr gut mit uns und erklärte uns wortreich wie wir am schnellsten weiter auf den Camino kommen. Ihrer Anweisung mit unserem spanischen Verständnis folgend landeten wir allerdings auf der Nationalstraße und standen plötzlich vor einem Autotunnel. Statt jetzt wieder einen großen Umweg zu laufen, sind wir dann halt einen halben Kilometer durch den Tunnel gelaufen. Der Weg war nicht besonders spannend, Weil er größtenteils auf einer alten Nationalstraße verlief und unterhalb der Autobahn entlang führte.  Allerdings war die Landschaft wieder wunderschön und wir freuten uns schon wieder auf den nächsten Abschnitt der auch endlich wieder etwas abseits von der Nationalstraße und von den Autobahnen führen sollte. Wir erreichten  am Abend wieder eine schöne diesmal eine buddhistisch geführte Herberge. Das Essen war wieder super und auch die sehr bunte und internationale Gemeinschaft rund um unseren Abendbrot Tisch. Als wir nach einer langen und guten und geruhsamen Nacht dann morgens aus dem Fenster schauten, graute es dem Morgen und uns,  denn zum ersten Mal regnete es nun richtig.wir waren an dem Abend zuvor in Rutilanine alle sehr stolz auf uns, dass wir auch wieder mal alles Erreicht hatten und große Probleme unser Tagesziel erreicht hatten und alles soweit gut gelaufen war.


Nun mal eine Anmerkung in Sachen Tippfehler und Rechtschreibung. Wir erstellen diesem Blog nur auf unseren Handys und als Diktat und haben deswegen nur mangelnde Möglichkeiten alles immer zu korrigieren wir bitten dies im Vorhinein schon mal zu entschuldigen.🙏

Molinaseca nach Pieros

 In Molinaseca konnten wir uns endlich mal in unserer schon bekannten Herberge erholen. Nachmittags konnten wir endlinch mal ein Bier in der Sonne genießen. Am nächsten Morgen ging es weiter an  Ponteferrada vorbei nach Piero. Dies war ein sehr langweiliges Wegstück. Leider führte die Straße an der Stadt vorbei und durch langweiliger Vororte, bis vier in der Innenstadt endlich vor der Kathedrale standen und vor der großen Templer Burg. Wir waren zu früh für eine Besichtigung der Templer Burg. So sind wir direkt weiter durch die Vororte weg von der Stadt gelaufen. Am Nachmittag erreichten wir dann endlich auch wieder schöne Weinfelder und eine angenehmere Landschaft. Unser Ziel war eine alternative Herberge in Pieros.Die Herberge war ein urig hergerichtetes altes Haus mit Naturstein und dicken Balken, abends gab es ein leckeres Menü und wieder mal eine internationale Gemeinschaft mit circa 20 pilgern.wieder mal ein netter Abend, der uns das Besondere einer Pilgerreise nahe brachte.  Das Besondere und Gute an diesem Tag war, dass wir alle ohne Blessuren und irgendwelche Probleme die Pilgeretappe beenden konnten. Nur abends durfte ich noch die alten Blasen von Paul Hans chirurgisch versorgen und meine Assistenz Prüfung bei ihm ablegen.

Mittwoch, 29. April 2015

Der Weg am Cruz de Ferro vorbei nach Molinaseca

 Nach der Aufregung gestern und dem unfreiwilligen Ruhetag, kam heute meine Angst und Leidens -Gedächnis Strecke von 2008,damals war das der zweite Teil einer 42 km langen Etappe, die mich in Qualen den Weg runter nach Molinasecca geführt hatte. Die Tücke damals in der Strecke lag daran, dass sie zu Lang war, es den ganzen Tag regnete und und mein frisch operiertes Knie noch nicht fit für diese Strecke war.
Welch eine Wohltat dieses Mal.  Es es war zwar Sch... kalt aber es regnete nicht und am Ende kam endlich die Sonne heraus.Helmut und ich genossen die Landschaft in vollen Zügen. Es war unbeschreiblich,was hab ich nur 2008 alles verpasst! Anstatt dem Blick aufgrund des Regens gesenkt könnten wir den Blick schweifen lassen und die Landschaft in uns aufsaugen. Der Weg war steinig, glatt und saugefährlich. Ein Drittel des Weges ging nur steil nach unten.kein Wunder, dass dieser Weg  2008 im Regen kein Vergnügen war, denn wir sind eigentlich nur in Sturtzbächen gelaufen.
Endlich hatten wir auch am Nachmittag Zeit genug den Ort hier zu genießen und schön in der Sonne am Ufer des Flusses ein Bier zu trinken. Natürlich wieder zusammen mit Paul-Hans,er hat sich noch schönen müssen und ist mit dem Taxi vorgefahren, und hatte schon Quartier für uns gemacht.Morgen laufen wir wieder zu dritt. Das ist auch gut so. Freuen wir uns auf die nächste Etappe






Astorga am 28.04.2014

hallo Freunde hallo Blog Leser, wohlgemuth sind wir aus der Herberge in Astorga gestartet aber nur knapp 1 km hinter Astorga machte mein Fuß knack und ich hatte das Gefühl das ich wirklich einen durchgetretenen Fuß hatte .Ich verspürte einen heftigen Schmerz. Alexander und ich sind dann zurück zum Centro de Salutd gegangen eine wunderschöne große Poliklinik .nach Erledigung der Formalitäten wurde ich untersucht und geröntgt,weil die Ärztin  auch einen Bruch vermutete. Gott sei es gedankt , wem auch sonst, mein Fuß ist nicht gebrochen. Ich habe nun zwei Tage Ruhe vorordnet bekommen. Helmut haben wir dann auf die Pilgerschaft geschickt,Alexander und ich sind mit einer Taxe nach Rabanal de Camino gefahren. Nachdem Helmut wieder zu uns gestoßen war haben wir in einer sehr schönen Herberge ein Zimmer genommen. Am Nachmittag haben wir noch leckeren Schokoladenkuchen gegessen und uns eine gute Tasse Kaffee gegönnt. Um 19:00 Uhr war in dem kleinen Kloster der Missions Benediktiner von Sankt Ottilien ein Abendgebet,mit gregorianischen Gesängenan  dem wir teilgenommen haben. Dann.  haben wir zu Abend gegessen mit zwei Franzosen und noch einem deutschen Pilger aus Regensburg. Nach dem Abendessen sind Alexander und ich noch einmal in die Kirche gegangen um das Nachtgebet der Mönche mit zu erleben.Trotz anfänglicher Sorgen war es dann doch noch ein schöner Tag und meinem Fuß geht es auch schon wieder besser.

Montag, 27. April 2015

2 Etappe

Hallo nach Deutschland, heute sind wir gut 30 km nach Astorga gelaufen. Der Weg war ziemlich eintönig und führte zeitweise entlang einer viel befahrenen Landstraße. Wir sind aber gut und glücklich und ohne Regen in Astorga. Wir werden uns am Nachmittag noch die Kathedrale und den Bischofspalast von Gaudi noch etwas näher anschauen.Zu gestern ist noch nach zu tragen,das wir als wie aus Leon heraus waren,haben wir noch die Kirche Virgen  de Camino besucht, die Jungfrau ist die Patronin von Leon , auch war in Villar de Mazarife eine große Beerdigung, mit Allen drum und dran.
Am Abend gab es in der Herberge das berühmte Pilgermenue, war haben mit 7  Nationalitäten   am Tisch gesessen, war recht interessant .
Liebe Grüße die Jakobspilger aus Astorga.